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Pressebericht von news38.de vom 05.09.2018

Feuer im Psychiatriezentrum Königslutter


Königslutter. Im AWO-Psychiatriezentrum Königslutter ist es am Dienstagabend in einem Patientenzimmer im Klinikum A zu einem Brand gekommen.
Der mit mehreren Löschzügen angerückten Feuerwehr ist es nach kurzer Zeit gelungen, die Flammen zu löschen, wie Kreisfeuerwehrsprecher Aygün Erarslan gegenüber news38.de berichtete.

Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung
Am späten Abend berichtete Polizeisprecher Sven-Marco Claus, dass es keine Verletzten gegeben habe. Zwar hatte bei elf Personen zunächst der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestanden; Rettungskräfte konnten dann jedoch Entwarnung geben. Gegen 20.30 Uhr war der Feueralarm ausgelöst worden; daraufhin eilten neben der Feuerwehr Königslutter auch die Feuerwehren Helmstedt und Lehre, der Rettungsdienst sowie mehrere Polizei-Einsatzwagen an den Brandort. Laut Erarslan waren rund 120 Wehrleute im Einsatz.

Station evakuiert
Der Brandherd in einem leerstehenden Patientenzimmer im ersten Obergeschoss war schnell lokalisiert; mit zwei Atemschutz-Trupps drangen die Einsatzkräfte vor und brachten die Situation unter Kontrolle.
Laut Erarslan hatte das Pflegepersonal zuvor umsichtig gehandelt und sofort nach dem Alarm die betroffene Station evakuiert. Damit habe sie Schlimmeres verhindert. Auch Polizeisprecher Claus hob das Engagement des Klinik-Personals hervor: Es seien auch Mitarbeiter, die dienstfrei hatten, sofort in die Klinik geeilt, um zu helfen.
Schließlich klang die Alarm-Meldung zunächst dramatisch: Als die Einsatzkräfte eintrafen, galten zwei Personen als vermisst. Dies bestätigte sich jedoch nicht.

Hoher Schaden
Ein Brandursachenermittler hatte am Mittwoch jenes Patientenzimmer sowie die Station im Klinikum A untersucht, in dem das Feuer ausgebrochen ist; Brandherd war offenbar ein Bett.
Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler vorerst auf "mehrere zehntausend Euro".


Foto: news38.de

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