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Pressebericht der Braunschweiger Zeitung vom 06.06.2017

Frau kommt bei Brand eines Einfamilienhauses in Rottorf ums Leben

In der Nacht auf Pfingstmontag gerät ein Haus in Rottorf bei Königslutter in Brand. Zwei weitere Bewohner ziehen sich Verletzungen zu.

Großeinsatz der Feuerwehren in der Nacht zum Pfingstmontag kurz nach Mitternacht in Rottorf bei Königslutter mit schrecklicher Bilanz. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet dort in der Straße Elmblick ein Einfamilienhaus in Brand, teilte Sven-Marc Claus von der Polizei Wolfsburg/Helmstedt mit. Bei den umfangreichen Löscharbeiten konnte von der Feuerwehr um 2.30 Uhr im Obergeschoss eine vermisste Frau nur noch tot geborgen werden. „Die Identität des Brandopfers steht noch nicht fest, der Leichnam wurde geborgen und beschlagnahmt“, betonte Claus. Die Ermittlungen der Polizei, auch zur Brandursache, werden fortgesetzt. Das von der Polizei inzwischen ebenfalls beschlagnahmte Wohnhaus brannte völlig aus. Zwei Bewohner, der 78 Jahre alte Hausbesitzer und sein 52 Jahre alter Sohn erlitten Verletzungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250 000 Euro.

Nachbarn bemerkten Mitternacht den Brand und alarmierten sofort die Einsatzleitstelle. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr stand bereits der Dachstuhl des freistehenden Wohnhauses in Flammen. „Sowohl der schwer verletzte Sohn, der sich durch einen Sprung aus dem Obergeschoss vor den Flammen rettete, als auch der durch Rauchgas leicht verletzte Vater wurden umgehend in das Klinikum in Wolfsburg transportiert“, erklärte Sven-Marco Claus.

Insgesamt seien rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Königslutter, Malteser, Rotem Kreuz, Kreisfeuerwehr Helmstedt, Rettungsdienst und Helmstedt sowie Polizei etliche Stunden im Einsatz gewesen, berichtete Kreispressesprecher Andreas Meißner von der Feuerwehr.

Da es in ersten Informationen hieß, dass sich noch Menschen im Gebäude befänden, seien die Feuerwehrkräfte unter schwerem Atemschutz ins Gebäude eingedrungen. Gesucht werden konnte laut Pressesprecher jedoch nur im Erdgeschoss. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass sich zwei Bewohner bereits rechtzeitig ins Freie gerettet hatten. Eine Frau sollte sich aber noch im ersten Stock des Hauses befinden.

Da der obere Bereich des Wohnhauses in Flammen stand, bekämpften die Einsatzkräfte mit einem massiven Löschangriff und mehreren Strahlrohren von außen und von einer Drehleiter aus das Feuer. „Zur Unterstützung forderte der Einsatzleiter Matthias van der Wall noch die Drehleiter aus Lehre an, um von zwei Seiten effektiv löschen zu können“, erläuterte Andres Meißner. Für die Löschwasserversorgung legten die Feuerwehrmitglieder Förderpumpen in den Teich an der Landesstraße und in die Lutter.

Erst nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten Einsatzkräfte in das Gebäude, um nach der Vermissten zu suchen. „Leider bestätigte sich mit dem Auffinden der Toten der Verdacht einer vermissten Person“, schilderte der Kreispressesprecher die schwierige Situation für die eingesetzten Kräfte. Ein Schwerpunkt der Nachbereitung des Einsatzes werde dieses schlimme Ereignis sein. Es müsse besonders intensiv mit den Frauen und Männer der Feuerwehr Rottorf gesprochen werden, da nicht auszuschließen sei, dass die Bewohner bekannt oder gar mit Mitgliedern befreundet seien.



Foto: ©Braunschweiger Zeitung20

Mit freundlicher Unterstützung der Braunschweiger Zeitung.

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